Nach dem ersten Besuch im Oktober war klar, dass der Besuch bei Gaby und Thomas in Breit im Hunsrück nicht das letzte Mal gewesen war. Relativ kurzentschlossen packte Ilka ihre und Brezels Sachen ein, um ein verlängertes Wochenende (07. – 09.03.2014)  im Hunsrück zu verbringen. Beim Ausschau halten nach Terminen, war dieses Wochenende ein Wackelkandidat gewesen – wir hatten Bedenken vor Frost, Kälte und Nässe – es sollte aber total anders kommen.
Das Tage vorher angekündigte sonnige Wetter gab uns allen recht – so ging die Reise am Freitag Vormittag los. Gegen halb zwei konnte Brezel ihren Paddock mit Heu beziehen und Ilka und Gaby Ranti’s Geburtstagsmuffins mit Blick auf die Pferde genießen. Natürlich bekam Ranti auch Geburtstagsmöhren und eine Kuscheleinheit. Er empfand das mitgebrachte „knackige Mädchen“ als interessantestes Geschenk zu seinem 23. Geburtstag.

Eine Weile später sattelten wir Brezel und Karma und drehten eine schöne Nachmittagsrunde von etwa 15 Kilometern durch die Umgebung. Nach dem Pferde versorgen gabs bei Gaby und Thomas einen leckeren Nudelauflauf und dann das wohlverdiente Bett. Frische Luft macht sooo müde.

Samstag morgen gegen halb zehn machten wir uns mit den Pferden auf um zur Fischermühle zu reiten. 

Die beiden Quarter Horse Stuten passen von den Schrittlängen unglaublich gut zusammen, dass das Reiten richtig entspannt ist. Bei der ersten Bachquerung brauchte Brezel noch etwas Hilfe, später bei der zweiten, konnte Ilka sie mühelos allein hineinreiten. 
Trotz angeschlagener Öffnungszeit, war niemand an der Fischermühle, der uns beköstigen wollte, die Pferde hatten Glück, Gras war verfügbar. Der Versuch auf dem Rückweg an der Bescheider Mühlenbäckerei eine Zwischenmahlzeit zu ergattern glückte – und wir legten eine 2. Graspause für die Pferde ein.
Frisch gestärkt gings es durch die Drohn noch eine zusätzliche Schlaufe, bevor wir Richtung Heimat wollten. Umgekippte Bäume machten einen Weg unpassierbar, so dass wir zurück und einen Umweg in Kauf nehmen mussten. Nach insgesamt 31 km, 900 Höhenmetern, viel Sonne, tollen Felsen, Bachdurchquerungen, Kletterpassagen und imposanten Mossteppichen erreichten wir glücklich den Heimatstall.
Die Pferde wurden mit einer weiteren Einheit Weidegang belohnt.
Wir selbst fuhren noch bis ins naheliegende Trier, um dort nach einer kleinen Innenstadtführung ein leckeres Abendessen zu uns zu nehmen. Auch dieser Abend wurde nicht lang – die Müdigkeit ließ uns früh zu Bett gehen.

Für Sonntag war noch mehr Sonne angekündigt, um dies in vollen Zügen genießen zu können, machten Gaby und ich uns wieder gegen halb zehn mit unseren Pferden auf, diesmal Richtung Hof Kron, der von Thomas Bruder bewirtschaftet wird.
Durch den Wald, über Wiesenwege und an Steilhängen mit Weinstöcken entlang, schlängelte sich unser Weg hoch zu Hof Kron. Hier angekommen, hatten wir die Möglichkeit Karma und Brezel auf eine hübsche Wiese zu stellen.

Wir selbst machten einen Hofrundgang und genossen ein kühles Radler in der Sonne.
In Begleitung von 2 weiteren Reiterinnen gegaben wir uns auf dem Weg Richtung Heimat, so dass wir gegen 15 Uhr und 25 km Laufleistung wieder am Heimatstall ankamen. Hier wartete nochmals Weidegang auf die Pferde. In angenehmer Runde genossen wir die Sonne, einen Snack und ein kühles Getränk. Gegen 17 Uhr musste Ilka dann die letzten Sachen verstauen und leider den Heimweg antreten. Gefühlt ist dann ein langes Wochenende viel zu kurz…
Gute Musik und herrliches Sonnenlicht machten den Rückweg nicht zu schwer.
Um 20:30 Uhr hatte unser Lüttelbrachter Stall uns wieder – die daheimgebliebenen Pferde begrüßten Brezel lautstark. Brezel ist alle drei Tage einwandfrei mit den Renegade Hufschuhen vorne und den Easyboot Glove hinten gelaufen.

Alles in Allem ein perfektes und sonnenreiches Wochenende bei Freunden. Die positiven Erinnerungen an dieses Wochenende sind im Kopf gesichert, mit Sicherheit kaum verbesserbar – aber wiederholungsbedürftig.