Wichtige Formalien zu Jahresbeginn

  • Wichtig für alle Stallbetreiber und alle die ihre Pferde privat in Eigenregie halten, ist die Meldung zur Tierseuchenkasse.Von der TSK (Tierseuchenkasse) erhält man um den 30. Dezember jeden Jahres das Formular „Tierbestandsmeldung zur Beitragsveranlagung“. Es werden nur die Tierzahlen zum Stichtag z.B. 01.01.2016 in diesem Bogen eingetragen. Bis spätestens 31.01.2016 muss diese Meldung erfolgt sein.
  • Wichtig für alle Leute, die gerne ausreiten – Reiterplaketten:
    Reiterplaketten sollten spätestens jetzt beim Kreis Viersen bestellt werden. Darauf weist die Verwaltung hin. Mit den Plaketten muss jeder Reiter, der mit seinem Pferd das private Grundstück verlässt und auf Straßen, Wirtschaftswegen oder im Wald reitet, sein Tier kennzeichnen. Die Reitkennzeichen müssen gut sichtbar, beidseitig am Pferd angebracht sein. Reiter ohne gültige Plakette oder Kennzeichen begehen eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet wird. Anträge für die Jahresplaketten oder für die erstmalige Erteilung von Reitkennzeichen nimmt Carina Windeck von der Kreisverwaltung schriftlich oder telefonisch entgegen.
    Tel. 02162/391406, E-Mail: carina.windeck@kreis-viersen.de

 

Der VFD kämpft für ein verbessertes Reitrecht in NRW

Der VFD kämpft für die Gleichbehandlung der Reiter in NRW, wie in den anderen Bundesländern, denn das Waldrecht sieht kein generelles Verbot für Reiter im Wald vor, wie es seit 4 Jahrzehnten in NRW Gang und Gebe ist.
Hier finden Sie einen Interessanten Link.

Hufschuhe…

…sind eine immer beliebter werdende Alternative zum herkömmlichen Hufbeschlag.
Warum?
Der Hufschuh kann flexibel je nach Untergrund des Reitgeländes genutzt werden und je nach Empfindlichkeit der Pferdehufe. Das Pferd kann die meiste Zeit barfuß laufen und bewegt werden, so dass dem naturbelassenen Huf die Funktion des Hufes optimal erhalten bleibt. Abrieb und Wachsum des Hufes sollten sich im Bestfall die Waage halten.
Im Gegensatz zum herkömmlichen Hufbeschlag ermöglichen Hufschuhe materialbedingt den Erhalt des Hufmechanismus.
Da der Markt mittlerweile voll von Modellen, Größen und Herstellern für Hufschuhe ist, und darauf geachtet werden muss, dass die Schuhe wirklich zum Pferdehuf passen, lohnt sich eine Beratung durch einen Hufpfleger mit Fortbildung im Bereich Hufschuhe. Sie helfen den perfekten Schuh in der richtigen Größe für die Bedürfnisse des Pferdes und den Reitansprüchen zu finden.

Wir haben aktuell folgende Hufschuhe im Einsatz:

  • Miss Tiger Bee – Renegade Hufschuhe für die Vorderhufe
  • Nifty Breezin Whiz – Renegade Hufschuhe für die Vorderhufe und Easyboot Glove für die Hinterhufe

immer noch aktuell – Pferdesteuer

Die Diskussionen um die Pferdesteuer reißen nicht ab. Mitte Dezember hat als erste Kommune in Deutschland die nordhessische Kleinstadt Bad Sooden-Allendorf eine Satzung zur Erhebung der Pferdesteuer beschlossen. Weitere Städte und Gemeinden wollen sich in Kürze für die Abgabe entscheiden, andere prüfen sie aktuell. Wir müssen also davon ausgehen, dass die Pferdesteuer uns auch weiterhin auf Trab halten wird und wir gemeinsam mit aller Kraft gegen die Abgabe vorgehen müssen. Jeder einzelne Pferdefreund kann einen Beitrag hierzu leisten. Wir wollen viele Tausend Pferdefreunde mobilisieren diese Petition zu unterstützen, denn wir alle wissen, welche gravierenden Auswirkungen die Pferdesteuer auf unseren Sport, auf die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen in unseren Vereinen und Betrieben und auf die Zucht und Haltung von Pferden und Ponys hätte. www.pferdesteuer.de
https://www.openpetition.de/petition/online/nein-zur-pferdesteuer-denn-wir-sagen-ja-zu-unseren-pferden

 

Einführung der Pferdesteuer

Hier der Inhalt einer email zum Thema Pferdesteuer, die mich heute erreichte:

Liebe Pferdefreunde!
Einige von euch haben es schon mitbekommen. Im hessischen Bad Sooden-Allendorf soll zum ersten Mal in Deutschland eine Sportart besteuert werden. Der Reitsport, unsere Partner und Sportkameraden die Pferde! Egal ob teures Turnierpferd oder altes Shetlandpony, das sein Gnadenbrot bekommt. Die Steuer dient nicht etwas zur Erstellung von Reitwegen oder für die Entfernung von Pferdeäppeln, sie soll lediglich helfen, den Haushalt zu sanieren.
Und das obwohl die Verwaltungskosten die Einnahmen quasi wieder aufzehren, obwohl die Steuer als rechtlich nicht haltbar angesehen wird, denn auch das Land Hessen hat die Förderung des Sports in seiner Verfassung. Obwohl der Reitsport zu 75% von Jugendlichen bis 21 Jahren betrieben wird. Obwohl an 4 Pferden rechnerisch 1 Arbeitsplatz hängt. Leider ist Bad Sooden-Allendorf nicht die einzige Gemeinde die dies plant, viele weitere Kommunen stehen in den Startlöchern, mit Plänen von bis zu 750 €/Jahr. Die gesamte „Pferdewelt“ kämpt dagegen, bitte helft auch Ihr mit!!!!
Wenn Ihr nicht zu der Demo am 14.12.2012, 18.30 Uhr – 20.00 Uhr, in Bad Sooden-Allendorf kommen könnt, unterzeichnet bitte wenigstens die Petition unter nachfolgendem Link. Es geht auch anonym, allerdings mit Angabe der E-Mail-Adresse! Bitte nicht vergessen, den Link den man im Anschluß daran erhält, zu aktivieren. Dieser kann auch schon mal im Spam-Ordner landen. DANKE!
https://www.openpetition.de/petition/online/pferdesteuer-in-bsa
Zur Übersicht mal eine Landkarte von Orten, in denen die Pferdesteuer eingeführt werden soll oder wo laut darüber nachgedacht wird. Ihr seht, die Pferdesteuer ist nicht mehr „weit weg“! Es geht uns alle an!!!!
http://www.stepmap.de/karte/pferdesteuer-1220583
Weitere aktuelle Infos findet Ihr minütlich auf Facebook in der Gruppe „Aktionsbündnis gegen die Pferdesteuer“. Als Anlage erhalten Ihr noch einen Flyer gegen die Pferdesteuer mit weiteren Infos!

Viele Grüße
Simone Bergmann

Unsere jährliche Kompostdüngung im Herbst

Jedes Jahr im Oktober – November düngen wir unsere Wiesen mit dem eigenen Kompost.
Es fängt damit an, dass wir unsere Boxen ausschließlich mit Leinstroh einstreuen, welches sich mit den Pferdeäppeln sehr gut und schnell kompostieren läßt. Täglich werden die Boxen gereinigt, sowie der Paddock und die Wiesen abgeäppelt.
All dies wird auf unseren Komposthaufen gefahren. Zusätzlich lassen sich wunderbar Obst, Gemüse, Laub, Rasenschnitt, Heu- und Strohreste kompostieren. Jeder Schubkarre Mist fügen wir etwas Algenkalk zu, damit der pH Wert neutral bleibt.
Außerdem setzen wir spezielle Kompostwürmer ein, die sich wie im Wurmparadies fühlen und somit nicht umziehen wollen. Sie fressen sich unermüdlich durch den Haufen, ihre Ausscheidungen sind reinster Humus. Ihre Population steigt ständig.
Damit den Würmers nicht zu warm wird, begradigen beziehungsweise verteilen wir die neu aufgebrachten Mistmengen regelmäßig. Hier zeigt sich auch einer der entscheidenen Unterschiede zum üblichen Misthaufen – dieser durchläuft eine Heißrotte.
Der Kompost weist üblich eine Temperatur von etwa 45° C auf, welche alle im Mist befindlichen Entwicklungsformeln der Pferdeparasiten innerhalb relativ kurzer Zeit vernichtet. Die Umwandlung von Pferdemist in hygienisch eindwandfreien Humus ermöglicht daher eine Verwendung als Dünger.
Ein weiterer Pluspunkt für den Komposthaufen, er stinkt im Gegensatz zum Misthaufen nicht.
Sobald der Komposthaufen im Januar / Februar eines Jahres stillgelegt wurde, kann man sehen, wie er Tag für Tag ein Stückchen in sich zusammensackt und zu nährstoffreichem Kompost wird. Für die warmen Sommertage bepflanzen wir jährlich den ruhenden Komposthaufen mit schattenspendenden Zucchini- und Kürbispflanzen um ein Austrocken zu verhindern.


Beide Pflanzenarten lieben den nährstoffreichen Boden und gedeihen prächtig. Von Juli bis in den Herbst gibt es auf unserem Speiseplan also regelmäßig Kürbis (Hokkaido) und Zucchini, aber auch Freunde, Kollegen und Nachbarn haben Freude an unserer Ernte.

Den eigens gewonnenen Kompost fahren wir nach Ende der Weidesaison auf die Wiesen aus. Hier schließt sich der Kreis unserer Pferdehaltung mit ökologischer Düngung.
Die regelmäßig getätigten LUFA Bodenproben zeigen uns schwarz auf weiß, dass wir auf dem besten Weg sind die Nährstoffe im Boden zu verbessern und zu einem optimalen pH Wert zu gelangen.

Literaturtip:
„Die Pferdeweide“ von Jutta von Grone
„Praxishandbuch Pferdeweide“ von Ingolf Bender